Ju-Jutsu und Kobudo
Ju-Jutsu und Kobudo, das sind Körperbeherrschung, Schnelligkeit und Technik : Dokan Hagen e.V. stellt sich vor.
Leise und konzentriert ist es in der großen Halle. Zehn Paare wiederholen die Übungen, die Ju-Jutsu Trainer Thomas Stommel vor wenigen Minuten mit einem Partner ( Uke ) vorgemacht hat. Immer wieder fällt einer der Sportler auf die Matte. "Tut das nicht weh? ", fragt sich der Zuschauer. "Nicht wenn man die richtige technik beherrscht", lacht der Trainer. Neben Würfen, Hebeln, Tritt- und Schlagtechniken gehört die Falltechnik fest in das Übungsprogramm der Sportgruppe, zu der im Übrigen neben den Männern jeden Alters auch Frauen und sogar Kinder gehören.
Ju-Jutsu ist Sport und Selbstverteidigung für Jedermann, aber auch dienstliches Pflichtfach der Polizeien und des Strafvollzuges. Übersetzt heisst "Ju-Jutsu" "sanfte Kunst". Ju-Jutsu ist eine moderne, waffenlose Selbstverteidigung. Sie beinhaltet die wirkungsvollsten Techniken aus Judo, Karate, Aikido und einigen anderen Kampfsportarten.
Aber neben Ju-Jutsu wird mit Interessierten auch die Kampfkunst Kobudo trainiert. Hier wird der Umgang mit einfachen Waffen gelehrt, z.B. dem Bo, einem 1,80 m langen Stab oder dem Tonfa, einer Schlag- und Blockwaffe.
"Jeder Interessierte kann in unserer Gruppe mitmachen. Besondere Voraussetzungen muss man dafür nicht mitbringen. Deshalb sind wir auch eine so gemischte Gruppe", betont der Trainer. Anfänger trainieren mit den Fortgeschrittenen. "Mit etwas Übung und der richtigen Technik ist es auch sportlich normal veranlagten Menschen möglich, nach einiger Zeit eine freie Rolle ähnlich einem Salto zu schaffen. Aber das verlangen wir natürlich nicht von Einsteigern."
Interessierte können sich bei Thomas Stommel (02337/474150) oder unter www.dokan-hagen.de erkundigen oder einfach in Hagen-Rummenohl in der Halle des TUS Volmetal montags oder freitags von 19 bis 22 Uhr vorbeischauen.
