Impressum

Verantwortlich:

Dokan Hagen e.V.
Thomas Stommel
Im Winkel 36
58091 Hagen

Kontakt:
Telefon: +49 233 7474150 +49 233 7474150
Telefax:
E-Mail: info [at] dokan-hagen.de

 

 

Presseartikel

 

Mit Köpfchen statt mit Kraft: moderne Selbstverteidigung lernen bei Dokan Hagen e.V. im Hagener Süden.

In den einschlägigen Läden ist das Tränengas ausverkauft, die vielzitierte Armlänge Abstand halten hat vielleicht schon einmal nichts genutzt. Schreien und Trillerpfeife benutzen, wie es viele Selbstverteidigungskurse für Frauen empfehlen, erscheint zwecklos angesichts der jüngsten Ereignisse in Köln und an anderen Orten, coole Tritte lernen, wie die Darsteller in Kinofilmen, ist für den normal begabten Mensch kaum zu schaffen.

Ein Selbstverteidigungskurs ist zu oberflächlich, zu schnell vorbei, zu schnell aus dem Gedächtnis.

Daher lieber im Verein eine moderne Form der Selbstverteidigung erlernen und regelmäßig trainieren. Dabei fitter werden und mit anderen Leuten Spaß im Sportverein Dokan Hagen e.V. haben, mit lizensierten Trainern, zu moderaten Vereinsbeiträgen im schönen Hagener Süden und ohne Parkplatzprobleme.

Dokan Hagen e.V. bietet Ju-Jutsu-Training an. Hier trainieren auch einige Kollegen aus Polizei und Justiz. Der Vereinstrainer Thomas Stommel, 4.Dan Ju-Jutsu,  war unter anderem lange auf Verbandsebene als Ausbilder für  Trainer speziell für Frauenselbstverteidigung im Ju-Jutsu tätig und weiß worauf es ankommt.

Realistische Selbstverteidigung, die die Kraft vom Gegner ausnutzt, statt kraftintensiver Akrobatik, daher auch für Frauen gut zu erlernen, das ist Ju-Jutsu.

Beim Dokan Hagen e.V. trainieren Frauen auch mit Männern und deshalb garantiert alltagsnah.

Der Altersdurchschnitt der Vereinsmitglieder liegt bei etwa Mitte Dreißig, das Training ist auch für Menschen, die lange keinen Sport gemacht haben, gut geeignet.

Nähere Infos gibt es unter www.dokan-hagen.de . Probetraining ist zu den allgemeinen Trainingszeiten jederzeit möglich, Interessenten haben dabei einen kostenlosen Trainingsmonat Zeit, um sich in Ruhe zu entscheiden, ob sie sich anmelden möchten.

Dokan Hagen

Zu Besuch beim Dokan Hagen e.V. - Die sanfte Kunst

Artikel von S. 12 in Ausgabe 16 (2/2013) StadtMagazin Hagen

 

Wie gut könnten Sie sich selbst verteidigen – wenn es tatsächlich darauf ankommt? Vermutlich sind nur wenige in der Lage, sich aus einer gewaltvollen Angriffssituation zu befreien. Dennoch gibt es spezielle Techniken der Selbstverteidigung, mit denen es sogar körperlich Schwächeren gelingt, stärkere Aggressoren erfolgreich abzuwehren.

 

Nutze die Kraft des Angreifers!
Als besonders geeignet für diese Zwecke gilt das sogenannte Ju-Jutsu (dt. ›sanfter Kunstgriff‹), eine waffenlose Selbstverteidigungsart samuraischer Prägung, die unter europäischem Einfluss effektive Verteidigungstechniken unterschiedlichster Kampfsportarten in sich vereinigt.Unter Anleitung des erfahrenen Ju-Jutsuka Thomas Stommel kann die modernisierte Form dieser fernöstlichen Kampfkunst im Dokan Hagen erlernt werden, einem eingetragenen Verein für asiatische Kampfkunst und Selbstverteidigung in Hagen-Rummenohl. »Ju-Jutsu zielt darauf ab, einen Angreifer mittels Würfen, Schlägen, Tritten, Würgegriffen oder Hebeltechniken handlungsunfähig zu machen«, erklärt der Vereinstrainer. »Die Abfolge der jeweiligen Einzeltechniken ergibt sich aus dem Verhalten des Aggressors, an das der Verteidiger seine Handlungen anpasst. Im Mittelpunkt steht dabei stets das Prinzip der größtmöglichen Ökonomie: Mittels geringstem Aufwand soll der höchste Nutzen erzielt werden. Das heißt: Der Verteidiger macht sich die Kraft des Angreifers zunutze und besiegt ihn damit. Ju-Jutsu ist somit für jedermann erlernbar: egal ob Mann oder Frau, Jung oder Alt, Athlet oder Sportmuffel!

 

Selbst wenn du am Boden liegst …
Die Nachfrage nach Selbstverteidigung ist ungebrochen. Denn, so die beunruhigende Einschätzung Thomas Stommels: »Ob krimineller Überfall, Rauferei auf dem Schulhof oder Prügelei in der Kneipe: In den letzten Jahrzehnten sind die Übergriffe zunehmend brutaler und skrupelloser geworden. Wenn einer am Boden liegt, wird oftmals noch nachgetreten. Unsere Ju-Jutsu-Kurse können derart gewaltvolle Übergriffe natürlich nicht verhindern, aber sie können den Betroffenen befähigen, sich zu verteidigen – selbst wenn er am Boden liegt!« Aufgrund seiner eindeutig defensiven Ausrichtung wird Ju-Jutsu auch von öffentlichen Organen wie Polizei, Strafvollzug oder Zoll in die Ausbildung ihrer Beamten integriert.

 

›Der Weg ist ein Kreis‹
Wie wirkungsvoll die jeweiligen Verteidigungstechniken zur Anwendung kommen, hängt jedoch zum großen Teil von der Begabung des Einzelnen ab. »Manch einem fehlen bestimmte motorische Voraussetzungen, so dass er härter trainieren muss. Prognosen, wie lange jemand trainieren sollte, um Ju-Jutsu effektiv zur Verteidigung einsetzen zu können, sind daher unsinnig. Der eine lernt schneller, der andere benötigt mehr Zeit.« Dennoch kommt der Spaß dabei nie zu kurz. »Der Prozess des Lernens ist mitunter sehr langwierig. Die Motivation der Teilnehmer reißt jedoch nicht ab. Viele von ihnen sind bereits seit Vereinsgründung, also seit zehn Jahren dabei. Sie merken, dass das gemeinschaftliche Training auch jede Menge Spaß bringt. Ohne Leistungsdruck trainieren bei uns Anfänger und Fortgeschrittene gemeinsam. Sie agieren miteinander statt gegeneinander – das schafft Zusammenhalt und gibt Vertrauen. Jeder lernt vom anderen: der Schüler vom Lehrer und der Lehrer vom Schüler – getreu der Namensgebung des Dokan Hagen: ›Der Weg ist ein Kreis‹, ein Kreis des ewigen Lernens!«

 

 

 

 

Atemilehrgang und Danverleihung in Littfeld

 

Artikel am 29.03.10 an das Ju-Jutsu Journal

 

58 Lehrgangsteilnehmer gehen am 13.März neue Wege.Thomas Stommel weiß wohin.

 

Heute hat ihm Landeslehrwart Wolfgang Kroel im Auftrag des NWJJV für seine jahrelange, engagierte Arbeit als Sportfunktionär und für seine Tätigkeit als Frauenreferent NRW, die bundesweit Maßstäbe setzt, aber auch für seine innovativen Lehrgänge, die ihn auch auf der technischen Arbeitstagung des NWJJV zu einem gefragten Referenten gemacht haben,  den vierten Dan Ju-Jutsu verliehen.

 

Sonst kennt man Thomas als Boden- und Wurfspezialisten, heute sind Atemitechniken unter Berücksichtigung der Biomechanik das Thema.

 

Wir lernen, daß Ju-Jutsu im Grunde angewandte Physik ist, jede Aktion erzeugt eine Reaktion, die für die folgende eigene Aktion berücksichtigt werden muß, wenn man eine Kombination von Atemitechniken sinnvoll aufbauen möchte.

 

Thomas demonstriert eindrucksvoll und beneidenswert präzise, wie exakt sich ein Gegner mit der richtigen Intensität und Plazierung von Atemitechniken steuern und für die nächste Technik aufstellen lässt.

Einerseits ist Thomas dadurch  für Gegenangriffe schlecht oder gar nicht erreichbar und andererseits verändert er mit seinen Treffern

die Bewegung und die Position seines  Gegenübers, um optimale Reichweite und Trefferflächen für die nächste Technik zu schaffen.   


 

Das können die Teilnehmer beinahe besser hören als sehen, weil einige kombinierte Schläge ähnlich einem musikalischen Akkord sehr schnell aufeinanderfolgen.

Dazwischen kommt immer wieder ein dumpfer Ton. Ein Tiefschutz klingt nun einmal anders als ein Muskel. Eine kleine  Disharmonie, die unerwartet kommt und daher immer wieder für Lacher sorgt.
 

 

Wir erfahren dabei, was es bedeutet, bei der Ausführung einer Atemitechnik die Erdschwerkraft miteinzubeziehen.Thomas erreicht dies, indem er mit einer zur Schlagausführung harmonischen Bewegung den eigenen Körperschwerpunkt absenkt.

Einssein mit der Schwerkraft heisst das Prinzip, das dem zugrunde liegt.  

 

Es fällt auf, dass die hier anwesenden jüngeren, weniger trainingserfahreneren Lehrgangsteilnehmer mit der Umsetzung der gezeigten Kombinationen leichter zurecht kommen, als die höher graduierten Teilnehmer, in denen sich früher gelernte Bewegungsabläufe stärker gefestigt haben.

 

Christoph Skobel,

Dokan Hagen

 


 

 

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